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Auf Kreuzberg sanften Höhen stand ich vor kurzer Zeit, betrachtete im Gehen ein Dörflein mit größter Freud’.
Drei Reihen Häuser stehen, inmitten fließt der Bach; die Leute sah ich gehen in netter Bürgertracht.
Das Glöcklein vom Kirchturm, es läutet, der Klang gefiel mir sehr; ich hört’ es nur von Weitem, und doch war’s Herz mir schwer.
Ich wusste nicht den Namen, wie dieses Dörflein hieß; ‘s hat keine prächt’gen Hallen, gleicht doch dem Paradies.
Ade, du Dörflein Jakobsdorf, sei ewig mir gegrüßt! Ich muss noch heute ziehen, hin, wo meine Heimat ist.
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