Der Mai ist gekommen

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Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus;
da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie die Wolken wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, dass Gott euch behüt’!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht.
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert;
es gibt so manchen Wein, den ich nimmer noch probiert.

 

    Text: Emanuel Geibel (+1884)

    Melodie: Justus Wilhelm Lyra (+1882)

     

Link zum Bericht von Johann Schuff Nr. 75 - 1 Mai

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