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Un asem weißen Luirberenbum ian gruainer Huch verstochen, hun ech än wonm ech diuziua kum, en Luirber mir gebrochen. Et wor em Fruaigiuhr wa uallest gruaint, und wa ian asem Gorten de Blomen bluahin.
Ian suannig heischer Muaanzet, wonn tausend Stammen klainen De Vijelcher ian far och wet ihr fruadich Laidcher sainen. Mir schleit em Fruaigiuhr vaur Fruad och Luast men Harzchen zem zersprainen en mener Bruast
Och wor eich einsem, gaunz allein ian stallen Iuwendstainden, und hun vun diesem Baimchen klein en Straußchen mir gebainden. Doch wor det Fruaigiuhr och staindenlong, diu hun ech un men Schuatzken guar viel gedocht.
Ba diesem weißen Luirberenbum wor ech miat iahm gesessen, wa he mech ian sen Uarmen num, ech kaun et niet vergessen. Et wor em Fruaigiuhr, mer wa em Drum, diu hainder asem weißen Luirberenbum.
As Luirberenbum hot longhiar verbluait, de Vijelchen sa schwegen et stiun diu nuor noch Huasselruait doch Blomen hun sa nechen. Et wor em Fruaigiuhr, ech weiß et noch, ach känmd ech noch est draimen bam Luirberenstrioch.
Bold wit det Fruaigiuhr wieder kun, de Liurbernblomen draiwen Wai wit daun nechen Sträußken hun wai miess daun driunen blaiwen? Daun wonn em Fruaigiur, wonn uallest gruaint, end wonn ian uallen Garten de Blomen bluain.
Text und Melodie: Verfasser unbekannt
Gesungen von:
Maria und Johann Häner Hausnr. 28
Das Lied wurde 1963 aufgenommen.
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